TROUBADISC Music Production
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TRO-CD 01424 - VIOLIN SOLO Vol.1

Klassik heute,
  9/2001

Solo sonatas for violin in the spirit of J.S. Bach lautet der Untertitel zu dieser klanglich hervorragenden Produktion, welche zu Beginn, gleichsam aus ferner Vergangenheit, die letzten Takte von Bachs wegweisender Chaconne herbeizurufen scheint, um den Hörer dann mit anspruchsvollster Literatur aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu konfrontieren.

Denn sie sind nicht leicht zu hören, diese sich ganz nackten kompositorischen Strukturen widmenden Werke, und Eggebrechts zupackendes Spiel läßt das Instrument dabei regelrecht knirschen.

Es ist jedoch genau dieser Mut, den Widerstand des Instrumentes nicht zu verschleiern, sondern bewusst in die Interpretation mit einzubeziehen, welcher den Reiz dieser Aufnahme ausmacht.

Ein vordergründig strukturell gedachtes Werk wie die höllisch schwere Chaconne von Reger gewinnt da durch die hörbaren Reibungen und regelrecht schwitzenden Töne plötzlich ganz moderne Züge. Eine Quadratur des Kreises.
Robert Spoula


Coburger Tageblatt,  August/2001
Vielstimmiges Solo

Ein ehrgeiziges Unterfangen – die jüngste Veröffentlichung der Geigerin Renate Eggebrecht, die bereits mit der Einspielung von Max Regers Solo‑Sonate op.42 und op.91 auf sich aufmerksam machte.

Unter dem Etikett „Im Geist von Johann Sebastian Bach“ hat sie jetzt Aufnahmen mit Werken von Max Reger, Johanna Senfter, Nikos Skalkottas und Arthur Honegger vorgelegt.

Welch Bedeutung die Auseinandersetzung mit dem Vorbild der Sonaten und Partiten für Violine solo Bachs hatte, wird dabei – trotz aller stilistischen Unterschiede etwa zwischen Reger und Honegger – eindringlich deutlich.

Das gilt nicht nur (wenngleich in besonderem Maße) für Regers Chaconne g-Moll aus dem Jahr aus dem Jahre 1910, sondern etwa auch für die 1940 entstandene viersätzige Sonate Arthur Honeggers.

Mit Johanna Senfter kommt dazwischen eine lange Zeit völlig in Vergessenheit geratene Komponistin nachdrücklich zu Gehör, die – einst Schülerin Regers in Leipzig – mit der zwischen 1925 und 1930 entstandenen dreisätzigen Sonate ein technisch wie gestalterisch anspruchsvolles, dabei stilistisch mit durchaus eigenen Akzenten versehenes Werk geschaffen hat.

Als stilistisch individuell, dabei experimentierfreudig und technisch vor allem in den raschen Abschnítten vertrackt erweist sich die viersätzige Sonate Nikos Skalkottas’ aus dem Jahr 1925.
J.B.


Kölner Stadtanzeiger,  Februar 2002
Solosonaten für Violine

Die Geigenvirtuosin Renate Eggebrecht zeigt in drei Solosonaten des frühen 20. Jahrhunderts, wie nachhaltig Bachs Werke für nur vier Saiten inspirieren.

Aus Bachs Chaconne erklingen einige Takte, dann wird Regers enorm schwierige Chaconne von 1910 die Brücke zu den jüngeren Sonaten schlagen, hat doch Regers Bach-Verehrung alle Komponisten dieses CD-Programms (Label TROUBADISC) offenbar angesteckt: den Griechen Nikos Skalkottas, den Schweizer Arthur Honegger und die Reger-Schülerin Johanna Senfter (1879-1961), deren Solosonate hier erstmals aufgenommen wurde.

Die Geigerin ringt noch im dichtesten Satz um jede Stimme, doch lässt ihre Sorgfalt nie den musikalischen Fluß stocken. Die Aufnahme ist klar, das Beiheft informiert ausführlich.
MK


Norddeutscher Rundfunk / NDR Radio 3

"A la carte"  23.August 2000
Red. Ludwig Hartmann

"Mit großem Interesse und Freude habe ich Ihre Einspielung gehört und das Programm von TROUBADISC durchgesehen."
Ludwig Hartmann

Interview mit der Geigerin Renate Eggebrecht  





 
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Max Reger, Chaconne g-Moll op.117 Nr.4 (1910)
Johanna Senfter, Sonate für Violine Solo (1930)
Nikos Skalkottas, Sonate für Violine Solo (1925)
Arthur Honegger, Sonate für Violine Solo (1940)

Renate Eggebrecht

 

 

 

 

 

 







 

 

 

 

 










 

 


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