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Mozartjahr 2006

Forum - Beiträge 

Unterricht bei W.A. Mozart 
 
Unterricht bei W.A. Mozart
von: U. Neumann | am: 05.02.2006

Ein schöner Mozart-Beitrag in Ihren ‚Themen’! Wolfgang Amadeus M. bekam ja seinen ersten Geigenunterricht von seinem Vater Leopold Mozart, der ein ausgezeichneter Geiger war. In seiner Violinschule schreibt er ausdrücklich von dem „richtigen Verhältnisse nach dem aber alle die durch das (b) erniedrigten Töne um ein Komma höher sind als die durch das (#) erhöheten Noten. Z.E. Des ist höher als Cis, As höher als Gis, Ges höher als Fis u.s.w. Hier muß das gute Gehör Richter seyn.“ So hat es Wolfgang A., der Sohn, natürlich gelernt und weitergegeben. Seine Violinkonzerte sprechen davon!

Ursula Neumann
 
Ihr Thema Mozarts Unterricht...  
von: F. Starka | am: 06.02.2006

Hallo, Ihr Thema Mozarts Unterricht ist für mich sehr aufschlußreich! Ich habe den Verdacht, daß mein Unbehagen beim Hören von Mozart-Interpretationen - und die sind ja jetzt sehr zahlreich präsent - in dieser angesprochenen Problematik begründet ist. Die Orchester und Solisten intonieren sehr pauschal und die Harmonik wird nicht deutlich genug herausgearbeitet. Ich habe ältere Mozart-Aufnahmen, seien sie mit Furtwängler oder Fritz Busch aber auch von der Sängerin Maria Stader immer in ihrer Intonationsklarheit bewundert. Der Ausdruck gewinnt und rührt an. Heute wirken viele Interpretationen nicht nur von Mozarts Musik regelrecht „hysterisch“, auf jeden Fall unverständlich, was vielleicht auch an der sg. "expressiven“ Intonation liegt (die eigentlich zu einer subjektiven Beliebigkeit führt?), für die ja das von Ihnen genannte Guarneri-Quartett steht. Ich habe deren Buch vor vielen Jahren gelesen.

Franz Starka
 
Die Kunst des Quartettspiels
von: M. Specht | am: 17.02.2006

Es hat mit Freude gemacht, Ihren kleinen Beitrag zum Mozartjahr zu lesen! Das Thema paßt ja wirklich nicht in die allgemeine Jubelstimmung! Sie erwähnen auch „Die Kunst des Quartettspiels“ mit dem Guarneri-Quartett. Gerade durch deren Anleitungen zum Stimmen meines Cellos habe ich selber beim Quartettspiel die größten Probleme gehabt. Dort wird empfohlen, nicht nur die C-Saite sondern auch noch die G-Saite etwas höher, also mit sehr engen Quinten, einzustimmen. Es hat für mich immer Stücke gegeben, die dadurch extrem schwierig wurden. Die anderen Spieler beziehen sich ja meistens auf das Cello und so treibt das Ensemble in die Höhe! Ich glaube, es ist der Bratscher des Guarneri-Quartetts, der erzählt, daß er in einem Beethoven-Quartettsatz in F-Dur mit seiner leeren C-Saite überhaupt nicht zurecht kommt, weil sie zu den anderen Spielern zu tief sei und er wüßte nicht, woran das liegen könnte, vielleicht sei ein Spieler nervös. Natürlich ist F-Dur für Streicher eine der schwierigeren Tonarten. Man sollte nicht die C- und G-Saite des Cellos hochstimmen, sondern sie in die Grundtonreihe nehmen und die beiden Saiten a und e (Geigen) in die Terzenreihe, also wenig tiefer. Das d kann normal eingestimmt werden. Damit kommt man ganz gut zurecht, wenn man nicht , wie das Guarneri-Quartett das zu hoch eingestimmte e noch zusätzlich als Leitton besonders scharf intoniert, wie die Musiker sagen, „expressiv“ intoniert. Ich habe das Guarneri-Quartett vor einigen Jahren noch live gehört, es hat mich nicht überzeugt!

Martin
 
Mozarts 31-töniges Klavier
von: F. Kupsa | am: 30.04.2006
 
In Wien gab es zu Mozarts Zeit ein 31-töniges Hammerklavier, auf dem Mozart gespielt und für das er ein Rondo komponiert haben soll. 31 Töne pro Oktave, das kommt unserer Tonvorstellung recht nahe!

Friedemann Kupsa

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