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Sinfonieorchester St.Gallen

Biographie

Die Gründung des Sinfonieorchesters St.Gallen im Jahre 1877 fällt in ein Jahrzehnt, in welchem in einigen der grossen Schweizer Städte die noch heute bestehenden Berufs-orchester als ständige Klangkörper ins Leben gerufen wurden. St.Gallen hatte allerdings bereits in den 1850er Jahren eine Tradition von Abonnementkonzerten initiiert, in deren Verlauf Franz Liszt und Richard Wagner als Dirigenten ihr erstes gemeinsames Konzert gaben.

Geschichte und Werdegang des Orchesters sind Anfang des 20. Jahrhunderts eng verbunden mit dem bedeutenden Schweizer Komponisten und Dirigenten Othmar Schoeck, der das Orchester von 1917 bis 1944 leitete. Nach ihm waren es epochale Künstlerpersönlichkeiten wie Carl Schuricht, Paul Kletzky und André Cluytens, die dem Orchester entschei-dende Impulse verliehen. Nach Dirigenten wie Samuel Friedman, John Neschling und Jiri Kout, der das Orchester zwölf Jahre lang bis 2008 leitete, liegt seit der Saison 2008/09 die künstlerische Leitung des Orchesters in Händen des Chefdirigenten David Stern.
Der Amerikaner David Stern enstammt einer bedeutenden New Yorker Musikerfamilie und studierte an der Yale University und der Juilliard School of Music in New York. Seine Leidenschaft gilt der lebendigen und stilgerechten Wieder-gabe der Musik vom Barock bis zum zeitgenössischen Repertoire. Neben der erfolgreichen Arbeit mit traditionellen Sinfonie- und Kammerorchestern und zahlreichen weltweiten Opernproduktionen verschrieb sich Stern auch intensiv der Arbeit mit Ensembles der historisch informierten Aufführungs-praxis.

Das Sinfonieorchester St.Gallen arbeitet zudem mit einer Vielzahl von Gastdirigenten, unter denen in jüngerer Zeit Persönlichkeiten wie Alexander Lazarew, Leopold Hager, Serge Baudo, Yuri Ahronovitch, Andrey Boreyko, John Fiore, Leif Segerstam, Muhai Tang, Petri Sakari, Eiji Oue und Krzysztof Penderecki hervorgehoben seien. Als Solisten wirken herausragende Künstlerpersönlichkeiten, oftmals der ganz jungen Generationen, bei den Konzerten des Orchesters mit; allein in den letzten vier Jahren waren u.a. Frank-Peter Zimmermann, Rudolf Buchbinder, Elisabeth Leonskaja, Imogen Cooper, Boris Belkin, Emmanuel Pahud, Sharon Kam, Renaud und Gautier Capuçon, Alfredo Perl, Christian Lindbergh, Evelyn Glennie, Akiko Suwanai, Gerhard Oppitz, Mihaela Ursuleasa und Baiba Skride in der Tonhalle St.Gallen zu Gast.

Weitere wichtige Schwerpunkte der Arbeit des Sinfonieorchesters St.Gallen bilden die Mitwirkung in fast sämtlichen Musiktheaterproduktionen des Theaters St.Gallen sowie das Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit. Auch der Kammermusik wird ein hoher Stellenwert eingeräumt; neben dem international besetzten „Meisterzyklus“ präsentieren Musikerinnen und Musiker des Orchesters die seit einigen Jahren höchst erfolgreiche Kammermusikreihe „Sonntags um 5“.

© 2010 Konzert und Theater St.Gallen - Alle Rechte vorbehalten


Recording

Details, review and order in the catalog

TRO-CD 01437 - Piano Concertos Vol.1 - Max Reger, Klavierkonzert op.114 - Wolfram Lorenzen Klavier - 18,00 €




 
letzte Änderung
Friedemann Kupsa
(20.02.2015 - 23:03 Uhr)

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