TROUBADISC Music Production
 
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Über TROUBADISC - I - II -

Genauso engagiert widmet sich dieses Ensemble den Streichquartetten der Komponistin Grazyna Bacewicz, die ihre musikalische Ausbildung in Paris bei Nadia Boulanger abschloß. Nach ihrer Rückkehr in die polnische Heimat löste sie sich vom Neoklassizismus zugunsten einer ausdrucks-betonten und klanglich experimentierfreudigen Tonsprache.

Die bei uns eingespielten drei Quartette No.4, 6 und 7 machen ihre kompositorische Entwicklung exemplarisch deutlich, wobei das 6. Quartett  hier als Ersteinspielung vorliegt. "...gestalterische Brillianz verknüpfen die Interpreten mit sehr beeindruckender Klangintensität..." (Fono Forum)   

Melomania ist eine Sammel-CD mit Streichquartetten von Komponistinnen, größtenteils als Weltersteinspielungen. 
"Ein repräsentativer Überblick über das Kammermusikschaffen von Frauen im 20. Jahrhundert in mustergültigen Aufnahmen". 
(Fono Forum)      

Mit unserer 3 CDs umfassenden Edition Klavierkammermusik von Max Reger wenden wir uns einer Musik zu, die zum Beginn des 20. Jahrhunderts, am Wendepunkt zur Moderne, die kompositorischen Probleme und Möglichkeiten, Tradition und Fortschritt, exaltierten Ausdruck und religiöse Besinnung, wie kaum eine andere zusammenschmilzt, "Alt" und "Neu" noch einmal zusammendenkt.

Vol. 1
dieser Edition konfrontiert die "wilde" Violinsonate op. 72, berühmt-berüchtigt durch die S-C-H-A-F-E und A-F-F-E Themen, mit der späten, abgeklärten Violinsonate op. 139.

Vol. 2
stellt als CD-Ersteinspielung das grandiose skandal-behaftete Klavierquintett op. 64, mit seinen satztechnischen und harmonischen Kühnheiten, zusammen mit dem transparenteren und geläuterten Klaviertrio  op. 102 vor.

Vol. 3
gibt dem Hörer die Möglichkeit, die beiden großen Klavierquartette Max Regers aus den Jahren der Hochreife erstmals zusammen auf einer CD in direkter Gegenüber-stellung zu erleben, so daß sich ihm sowohl das Gemeinsame als auch die intensive Weiterentwicklung Reger’schen Komponierens erschließt.
Die Interpreten, "echte Reger-Enthusiasten", konnten die internationale Kritik immer wieder mit "...faszinierender Virtuosität und kühnem Schwung" begeistern. (Fono Forum)

Mit der Gesamteinspielung der Werke für Violine Solo von Max Reger durch die Geigerin Renate Eggebrecht können wir einen weiteren engagierten Beitrag zur heutigen Reger-Rezeption liefern.

Mit 4 Volumina (5 CDs) wird das erste Mal in der Schall-plattengeschichte Max Reger’s kompositorische Auseinander-setzung mit der unbegleiteten Violine dokumentiert. Nahezu das erste Mal seit Bach unterzieht sich ein Komponist über einen Zeitraum von 16 Jahren (zwischen 1899 und 1915) der Aufgabe, melodische Gesetze und großartige Architektur mit dem geringsten Aufwand an Instrumentarium zu entwerfen.

Bei dieser anspruchsvollen solistischen Aufgabe zeigt die Geigerin den künstlerischen Ernst, der für alle Reger-Interpretationen Voraussetzung ist. Technische Souveränität, musikalische Intelligenz und emotional mitreißendes Spiel nehmen den Hörer gefangen und machen die aktuelle Auseinandersetzung mit Regers Musik leicht. "Herzerfrischende Reger-Entdeckungen!"

Wie groß Reger’s Einfluß auf die nächste Komponisten-generation war und wie sehr Bach auch für sie Ausgangs-punkt ihres Komponierens blieb, macht die Geigerin mit ihrer CD VIOLIN SOLO Vol.1 deutlich. Bezogen auf Bach’s Chaconne BWV 1004 ist Reger’s Chaconne g-Moll zu hören, gefolgt von der Weltersteinspielung der Sonate op.61 seiner Meisterschülerin Johanna Senfter, sowie die Violinsonate des jungen Schönberg-Schülers Nikos Skalkottas. Arthur Honegger bekannte sich zeitlebens zu seinem "großen Vorbild J.S. Bach", so auch in der Sonate für Violine Solo aus dem Kriegsjahr 1940. „...Eine hervorragende Produktion!"  (Klassik-heute)     
Diese Edition VIOLIN SOLO, die Musik für die Violine allein vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute vorstellt, ist bereits auf 4 Volumina angewachsen. Die Geigerin Renate Eggebrecht hat sich der Gesamteinspielung der Solowerke von Paul Hindemith genauso angenommen, wie der Erkundung völlig unbekannter Meisterwerke wie z.B. von Anatol Vieru oder Wladimir Martynow.

Duos für Violine und Violoncello nehmen in der Kammermusik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen geringen Raum ein. Und doch finden sich unter ihnen mehrere gewichtige Kompositionen, die sowohl entwicklungs-geschichtlich als auch stilistisch zu den Hauptwerken ihrer Autoren zählen. Auf der CD Duo mon Amour  stellen die beiden Musiker Renate Eggebrecht und Friedemann Kupsa der Sonate von Maurice Ravel, die beiden Sonatinen von Darius Milhaud und Arthur Honegger nach, um dann die Weltersteinspielung der groß angelegten Duo-Sonate (1947) des Griechen Nikos Skalkottas vorzustellen. Alle diese Werke bilden in ihren klaren kompositorischen Positionen einen exemplarischen Beitrag zur Duo-Literatur des 20. Jahrhun-derts.    

Dieser Ansatz wird in der zweiten Duo-Veröffentlichung mit Strassenmusik n°16, wieder aufgegriffen, allerdings nun mit dem Schwerpunkt auf osteuropäische Traditionslinien. Von Kodály’s Duo ausgehend erklingt die Sonate von Anatol Vieru aus dem Jahr 1989 als Weltersteinspielung, genauso wie die Komposition von Elizabeth Maconchy und die eigens für die Solisten Eggebrecht/Kupsa komponierte „Strassen-musik n°16“ des griechischen Komponisten Dimitri Nicolau.

Die neue Zusammenarbeit mit dem a cappella Chor ORTHODOX SINGERS aus Tallinn freut uns mächtig und sowohl die Reihe "Moderne Geistliche Musik aus Estland" wird kontinuierlich weitergeführt werden, als auch eine Reihe mit alten russischen Chorwerken.

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letzte Änderung

(18.07.2014 - 17:17 Uhr)

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Friedemann Kupsa