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Ludovic Bács, Dirigent

Biographie

Der in Ungarn geborene rumänische Dirigent, Komponist, Bratschist und Pädagoge, Ludovic Bács, begann seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Petrila. Zunächst studierte er Violine bei Joseph Faubich, gefolgt vom Studium an der staatlichen Hochschule von Petrosani. Während der Schulzeit spielte er als Instrumentalist im städtischen Symphonieorchester der Stadt, welches von Professor Julius Horácek geleitet wurde. Zwischen 1948 und 1951 schloss er seine Studien an der Hochschule für Musik in Cluj-Napoca ab. Er studierte 1948-1949 auch am Cluj-Napoca College Philosophie. 1951-1956 erhielt er ein Stipendium, um an der Hochschule für Musik „Pjotr Iljitsch Tschaikowski“ in Moskau zu studieren.

Im Jahr 1957 begann Ludovic Bács im Symphonieorchester des rumänischen Rundfunks zu arbeiten, zunächst als Bratschist, dann als Dirigent. Im Jahr 1964 wurde zum künstlerischen Leiter ernannt. Von 1958 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1991, arbeitete er kontinuierlich im Rundfunk als Dirigent und künstlerischer Leiter des Orchesters von Radio-Studio in Bukarest; von 1990 an war er Leiter des rumänischen Radio Kammerorchester. Im Jahr 1966 gründete er in Bukarest das Musikensemble Musica Rediviva, die erste Gruppe von Künstlern, um alte rumänische Musik aufzuführen. Er machte mit diesen Orchestern viele Tourneen im In- und Ausland (UdSSR, Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Bulgarien, der DDR, West-Berlin, die Bundesrepublik Deutschland, die Niederlande, Argentinien, der Schweiz, Spanien, Frankreich, Italien, Österreich) und hat zahlreiche Aufnahmen gemacht. Sein Repertoire umfasst Werke aus der Zeit der Renaissance, Barock, Klassik, Moderne und zeitgenössische rumänische und universelle Musik.

Im Laufe seiner gesamten Karriere hat Ludovic Bács viel alte rumänische Musik entdeckt, die er transkribiert, harmonisiert und orchestriert hat, um sie an die Öffentlichkeit zu bringen. Er hatte ein besonderes Augenmerk auf zeitgenössische rumänischen Komponisten wie Anatol Vieru, Tiberiu Olah, Stefan Niculescu, Cornel Taranu, Aurel Stroe, Dan Dediu, Cristian Cretu und Christian Muck und machte zahlreiche Uraufführungen ihrer Werke.

Von 1962 bis 1968 war Ludovic Bács Lehrbeauftragter an der Musikakademie in Bukarest und wurde später Professor in den Klassen Orchesterleitung, Partiturspiel und Kammermusik.

Ludovic Bács ist Mitglied des rumänischen Komponistenverbandes.
Zu seinen Auszeichnungen zählen: Cultural Merit Award, die Medaille für Arbeit, Preis der „Theatre Music Association“.

Zu seinen Arbeiten zählen: Orchestrierung von J. S. Bachs Kunst der Fuge (BWV 1080), zahlreiche Adaptationen von Musik des 15. bis 18. Jahrhunderts: J.S. Bach, Monteverdi, Backfareg, vom „Codex Caioini“ u.a.: Suitá de Musica Veche 17. bis 18. Jahrhundert, Variations Sinfoniques e Double Fugue sur un Thème Populaire Hongroise, Trois Madrigales pour Choeur, Variations et Fugue sur une Colinde Roumaine, Potpourrie sur des Colindes.



Einspielung

TRO-CD 01446 - Anatol Vieru - Memorial  op.118 -

18,00 €




 
letzte Änderung
Friedemann Kupsa
(21.02.2015 - 21:44 Uhr)

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Ludovic Bács