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Grażyna Bacewicz

Biographie

"Diese Vorstellung von ihr als einer großen Künstlerin und ihrer gleichzeitigen Humanität sollte ein Ansporn für die Komponisten in Polen und in der ganzen Welt sein."
Witold Lutoslawski

Die polnische Komponistin, Violinistin und Schriftstellerin wurde am 5. Februar 1909 in Lódz geboren. Am dortigen Konservatorium erhielt sie mit zehn Jahren Violin- und Klavierunterricht. Nach dem Abitur setzte sie 1928 ihr Studium am Warschauer Konservatorium fort. Kazimierz Sikorski wurde ihr Kompositionslehrer.

Nachdem sie 1932 ihre Diplome für Violine und Komposition erhalten hatte, ging sie nach Paris, um bei Nadia Boulanger Kompositionsunterricht zu nehmen. Gleichzeitig vollendete sie ihr Geigenspiel bei André Touret und Carl Flesch.

1936 nahm sie am Wieniawski-Violinwettbewerb in Warschau teil; sie wurde dort mit einem Sonderpreis ausgezeichnet (den 1. Preis teilten sich Ginette Neveu und David Oistrach). Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war sie bereits eine bekannte Violinistin und Komponistin.

Schon 1934 hatte sie in Warschau ihren ersten Konzert-auftritt als Komponistin; ein zweiter folgte 1939 in Paris. Seit 1955 widmete sie sich ausschließlich der Komposition. (Daß sie ihre Musik zum großen Teil für Streichinstrumente schrieb, läßt sich aus ihrer langjährigen Praxis als Geigerin ableiten).

Grazyna Bacewicz lehrte von 1934 bis 1935 und 1945 Harmonie und Kontrapunkt am Konservatorium in Lódz, von 1966 bis zu ihrem Tode in Warschau. Sie war Jury-Mitglied bei vielen Musikwettbewerben in ihrer Heimat wie im Ausland (Frankreich, Belgien, Rußland, Ungarn) und wurde für ihre Kompositionen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 1951 und 1956 für ihre Streichquartette Nr.4 und Nr.5 in Liège, 1960 für die Musik für Streicher, Trompeten und Percussion in Paris, 1966 für ihr Violinkonzert Nr.7 in Brüssel.

In den letzten Jahren ihres Lebens begann sie mit ihrer literarischen Tätigkeit. Sie schrieb Romane und Erzählungen, die zum Teil im Verlag Czytelnik, Warschau, unter dem Titel "Das besondere Zeichen" veröffentlicht wurden.
Grazyna Bacewicz starb als die bislang populärste und produktivste Komponistin ihres Landes am 17. Januar 1969 in Warschau.

"Die serielle Technik ist wertvoll, denn sie gibt dem Komponisten die notwendige formal-technische Strenge: keine Inspiration bringt ohne diese Strenge ein musikalisches Werk hervor. Für ein (bisher zumindest) nachteiliges Merkmal dieser Technik halte ich die Tatsche, daß die mit ihrer Hilfe geschriebenen Werke sich als gleichsam schematisch, einander in Charakter und Faktur ähnlich erweisen. In meinem 6. Streichquartett, an dem ich gerade arbeite, möchte ich gewisse Teile in der seriellen Technik erhalten, ihnen gleichzeitig aber einen Charakter geben, der abweichend ist von dem, was üblicherweise damit geschieht." 

Grazyna Bacewicz  


Buchtipp

NEULAND Musikverlag Herbert Henck, Bergisch Gladbach
Ansätze zur Musik der Gegenwart
Jahrbuch, Band 4 (1983/84)

TRO-CD 01404 - Grazyna Bacewicz - Streichquartette - 18,00 €
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TRO-CD 01418 - Melomania - 7 Komponistinnen - 18,00 €
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TRO-SACD 01429 - VIOLIN SOLO Vol. 2 - 20,00 €
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TRO-SACD 01433 - VIOLIN SOLO Vol. 4 - 20,00 €
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TRO-SACD 01436 - VIOLIN SOLO Vol. 5 - 20,00 €
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letzte Änderung
Friedemann Kupsa
(18.01.2015 - 22:24 Uhr)

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