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Fanny Mendelssohn-Hensel

Biographie

Am 14. November 1805 wurde Fanny Mendelssohn in Ham-burg als Tochter Abraham Mendelssohns und seiner Ehefrau Lea, geb. Salomon, geboren. Sie war die Enkelin des jüdi-schen Religionsphilosophen Moses Mendelssohn. Zusammen mit ihrem vier Jahre jüngeren Bruder Felix erhielt Fanny eine sehr gründliche Allgemeinausbildung, die weit über das für Mädchen damals übliche Maß hinausging. Es wird berichtet, dass sie mit 12 Jahren das „Wohltemperierte Klavier“ von Bach auswendig vortrug.

Ihre späteren Reisebriefe und ihre Berliner Korrespondenz über Fragen der Musik, Gesellschaft und Politik zeigen ihr hervorragendes literarisches Talent und ihr musiktheoretisches Wissen.

Nach dem Tod des Vaters wurden die „Sonntagsmusiken“ eingeschränkt, und so fehlte Fanny das Publikum und damit Resonanz und Ansporn für ihre Arbeit. Auch Felix, auf dessen Urteil sie so sehr viel gab, wandte sich gegen jede Publikation ihrer Werke.

1839-40 reiste sie mit Mann und Kind nach Italien. In Rom lernte sie die Künstler der Villa Medici kennen und befreundete sich mit dem jungen Komponisten Charles Gounod.

Zurückgekehrt nach Berlin, komponierte sie, noch ganz unter dem Eindruck dieser Reise, den Zyklus „Das Jahr, zwölf Charak-terstücke für das Pianoforte“ (1842). Auch andere Werke ent-standen, darunter Chöre, 249 Lieder für Singstimme und Kla-vier und das im Autograph verschollene Klaviertrio d-Moll (1847).

Zu ihren Lebzeiten erschienen bei Schlesinger und bei Bote & Bock nur ihre Werke op.1 bis op.6.

Anlässlich der Veröffentlichung der Lieder op.1 und der „Lieder für das Pianoforte“ op.2 (1846) schrieb Fanny in ihr Tagebuch: „Endlich hat mir Felix geschrieben und mir auf sehr liebens-würdige Weise seinen Handwerkssegen erteilt, weiß ich auch, dass es ihm eigentlich im Herzen nicht recht ist, so freut es mich doch, daß er mir endlich ein freundlich Wort darüber gönnt.“

Für Fanny kam diese Anerkennung ihrer kompositorischen Professionalität doch recht spät, denn sie starb am 14. Mai 1847 während der Generalprobe zu der Aufführung ihrer Komposition über Partien aus Goethes „Faust II.Teil“, bei der sie vom Klavier aus dirigierte, an Gehirnschlag.

Nach dem Tod veröffentlichten die Angehörigen noch op.7 bis op.10 und das Klaviertrio op.11.

„Madame Hensel habe ich recht lieb gewonnen und fühlte mich besonders in musikalischer Hinsicht zu ihr hingezogen, wir harmonierten fast immer miteinander und ist ihre Unterhaltung immer interessant, man muß sich nur erst an ihr etwas schroffes Wesen gewöhnt haben“.
Robert Schumann, 15. März 1947

Buchtipps
Francoise Tillard:
Die verkannte Schwester. Die späte Entdeckung der Komponistin Fanny Mendelssohn Bartholdy.
Kindler, München 1994

Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy
DAS WERK. Edition text + kritik, München 1997

 
TRO-CD 01408 - Fanny Mendelssohn-Hensel - Kammermusik - 18,00 €

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TRO-CD 01419 - Fanny Mendelssohn-Hensel - Das Jahr - 18,00 €

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TRO-CD 01420 - Fanny Mendelssohn-Hensel - Liededition Vol.1 - 18,00 €
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Friedemann Kupsa
(28.03.2017 - 22:33 Uhr)

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Fanny Mendelssohn-Hensel,

 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 


 


Fanny Mendelssohn-Hensel
Rom 1845