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Elisabeth Lutyens

Biographie

"In music you clarify what you want by knowing what you don't want"
Elisabeth Lutyens

Die englische Komponistin wurde am 9. Juni 1906 in London geboren. Sie war Tochter des Architekten Sir Edwin Lutyens. Sie studierte am Royal College of Music (1926-30) bei Harold Dark (Komposition) und Ernst Tomlinson (Viola). An der Pariser Ecole Normale de Musique studierte sie bei Marcelle de Manziarly (1922-23) und privat bei George Caussade (1930).

Als Pionierin der Zwölftonmusik führte sie diese Idee 1939 in Großbritannien ein. Sie selbst hatte schon vor 1935 in dieser Technik komponiert. Sie war an der Gründung der „Macnaghten-Lemare-Konzerte“ in London beteiligt und gründete dort auch 1954 den "Komponistentreffpunkt“ zur Förderung junger englischer Avantgardmusiker. Mitte der 60er Jahre rief sie ihre eigene Verlagsgesellschaft ins Leben, die Olivan Press.

Das erste Werk, das Elisabeth Lutyens internationale Anerkennung einbrachte, war das Streichquartett Nr.2, das 1939 und 1949 beim I.S.C.M.?Festival in Warschau aufgeführt wurde. 1942, 1945, 1948 und 1949 war sie ebenfalls beim I.S.C.M. - Festival vertreten. Sie hat mehr als 200 Werke veröffentlicht, darunter Film-, Hörspiel und Bühnenmusiken. Sie verfasste Bücher, Artikel und eine Autobiographie
A Goldfish Bowl“ (1972).

Im Jahre 1969 wurde ihr der Orden „Commander of the British Empire“ verliehen. Außerdem erhielt sie den Kunstpreis des Londoner Oberbürgermeisters (Lord Mayor of London Mid-summer Award to the Arts).

Der Musikschriftsteller Francis Routh bezeichnete sie auf Grund ihrer radikalen und individuellen Kompositionsweise als „einsame Pionierin, die in eine besonders einsame Wildnis hineinrief.

Sie starb im Sommer 1983.


"I was never a real serialist. I produce a twelve-note theme and repeat it without the serialism of chords and accompaniments. For me it's a means of writing quite fast in an idiom devoid of predictable harmonic idioms and it is useful to know what the next note is"  (And she complained about strict serialism and offended many composers in the process).

Elisabeth Lutyens
 

Buchtipp


Elisabeth Lutyens 
A Goldfish Bowl
(Autobiographie)
Cassel, London 1972

TRO-LP 01401 -  Fanny Mendelssohn Quartett - 6,00 €

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letzte Änderung
Friedemann Kupsa
(22.01.2015 - 20:40 Uhr)

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