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Dimitri Nicolau   

Biographie

Der italienische Komponist Dimitri Nicolau wurde 1946 in Karatea / Griechenland geboren. Neben seiner kompositori-schen Tätigkeit studierte er in Rom am "experimentellen Zentrum für Cinematographie". In seiner künstlerischen Arbeit fallen deshalb vor allem Theater- und Filmmusiken ins Gewicht. Die große Gestik der Bühne übernimmt er in seiner Musik. Neben den tradierten Genres wendete er sich auch Formationen zu, die sonst weniger beachtet wurden, wie zum Beispiel dem Zupforchester. Sein spezielles Interesse gilt den traditionellen Musikern des Mittelmeergebietes und des Balkans.

Nicolau's Werkverzeichnis umfaßt über 250 Kompositionen: Opern, Kammeropern, 5 Symphonien für großes Orchester, auch mit Soloinstrumenten, viele Werke für Zupfinstrumente (Solist mit Ensemble) und Werke für Kammerensemble; viele Werke für Stimme, 2 Kantaten für Solo, Chor und großes Or-chester, Ballettmusik, Musik und Lieder für Kinder, über 100 Partituren Theatermusik und viele "Straßenmusiken".
Der Komponist starb am 29. März 2008 auf Kreta, Griechenland.

“Für mich ist Musik immer eine zwischenmenschliche Sprache gewesen, basierend auf der Dynamik von Beziehungen, und nicht, wie manche sagen, eine Musik, die nur von sich selbst spricht. Das Problem liegt nicht in der Musik, sondern bei den Musikern...
Die Hoffnung, den Ursprung der Musik zu entdecken, liegt in der Volksmusik."

"Die Melodie ist eine fundamentale ursprüngliche Linie, immer geometrisch entsteht sie durch die Folge von Klängen. Der Ursprung dieser Melodie liegt im ersten Lebensjahr und steht für innere Emotionen zur Verfügung."

Es ist keine Konstruktionsarbeit, doch die Struktur einer Linie wird durch die Gefühlsbeziehung zu dem, was man im Moment empfindet, gebaut. Dem Klang einen Ausdruck (ein Gesicht) geben und dem Ausdruck einen Klang.

Ich sage nicht: Ich bin ein Komponist, aber ich arbeite als Komponist."

„Das ursprüngliche Element der Volksmusik ist das, was am wenigsten gesehen wird: dieses Element nimmt das lebens-wichtige Quellwasser, das Geheimnis, auf und läßt es in mir leben, ohne es zu vivisezieren, ohne es mit Rationalität einzuhüllen. Die ständige Veränderung und die Asymmetrie wird von langen Passagen immer neuer Phrasen gekennzeichnet, durch einen Phrasenrhythmus, eine rhythmische Melodie und eines Melodierhythmus.

Strawinsky unterwirft den Musik-Rhythmus, aber Rhythmus muß der Artikulation der melodischen Linie und ihren Biegungen gehorchen. Es genügt, das Beispiel der „Clarino“-Spieler von Epirus im Norden Griechenlands anzuschauen. Die Länge der musikalischen Phrasen bildet einen Improvisationsgedanken mit Variationen, aber die andauernde Frische, die diese Musik ausstrahlt, basiert auf der absoluten Meisterschaft der künstle-rischen Musikausführung. Es ist sehr wichtig, eine Idee von der musikalischen Spannung zu haben, sie beeinflusst die Wahl der Intervalle. Musik weint nicht und lacht nicht, aber wir finden ihre Identität in den zeitlichen und räumlichen Dimensionen.

Es gibt Kompositionen, die Qualen verursachen, ich meine es gibt diese Musik, die gegen den Hörer gerichtet ist, und es gibt Musik, die auf den Hörer zugeht. Volksmusik ist nie gegengerichtet, auch nicht, wenn sie Trauer, Schwere oder Leid ausdrückt. Der Pulsschlag der Musik ist der kraftvollste Beweis, daß sie in der Zeit entsteht und sich in ihren Beziehungen selbst dynamisiert, sie setzt eine vollständige Kommunikation und Rezeption voraus: sie vermag es, daß man sich gut fühlt oder krank. Diese Wirkungskraft hängt von den inneren Bildern und Vorstellungen des Autors ab, dessen Qualität und Fähigkeit von seinem inneren Pulsschlag bestimmt wird. Das menschliche Dasein ist von Natur aus sozial. Ein Kunstwerk ohne jede Beziehung zu komponieren ist sinnlos.“
Dimitri Nicolau

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