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Joaquin Rodrigo

Joaquin Rodrigo hatte in Paris bei Paul Dukas studiert und wurde in seinem schöpferischen Ethos zudem intensiv von der Begegnung mit seinem Landsmann Manuel de Falla geprägt. 1943 vollendete Rodrigo sein 'Concierto de estío' für Violine und Orchester, dessen Uraufführung im Jahr darauf der Madrilene Enrique Iniesta Cano spielte. Im selben Jahr 1944 schrieb Rodrigo sein Capriccio (Offrande a Sarasate) für Iniesta, welches dieser erstmals am
8. Januar 1946 in Madrid öffentlich vortrug. Es ist frappierend, mit welch eigentümlich dankbarer Behandlung des Instruments Rodrigo hier dem Geiger Gelegenheit gibt, in der Zusammenführung des folkloristischen Idioms in der Nachfolge Sarasates und der französisch inspirierten, kontrastierenden Formgebung im exotischen 'Style espagnole' ein Feuerwerk von atemberaubender Brillanz zu entfachen. Wir dürfen davon ausgehen, dass die immensen technischen Herausforderungen des Capriccio in Zusammenarbeit mit Iniesta ihren letzten Schliff bekamen. Rodrigo schenkte damit seinen Landsleuten ein Paradestück impressionistisch-neoklassizistischer Couleur und halsbrecherischer Virtuosität für die Solovioline.




 
letzte Änderung
Friedemann Kupsa
(26.06.2018 - 16:07 Uhr)

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 Joaquin Rodrigo